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Zur Person

Die Vielseitigkeit als Musiker war Eduard Kutrowatz immer wichtig. So beschäftigte er sich neben Klavier (Studien bei Renate Kramer Preisenhammer an der Universität für Musik in Wien) viele Jahre intensiv mit dem Klangkörper Chor und studierte darüberhinaus Schlagwerk in all seinen Facetten (bei Richard Hochrainer und Walter Veigl). Seit 1987 ist er Lehrer an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Mit seinem Bruder Johannes bildet er seit Jahren eines der international erfolgreichsten Klavierduos und ist gern gesehener Gast bei renommierten Festivals (Schubertiade Schwarzenberg, Klavierfestival Ruhr, Kremerata Lockenhaus, Kammermusikfest Kuhmo Finnland, Haydnfestival Eisenstadt, Festival di musica da camera Cervo, Musikfest Zadar, Wiener Festwochen u.a.).  Konzertkalender und Reisetagebuch der letzten Jahre zeigen die internationale Präsenz und Vielseitigkeit der Brüder Kutrowatz (Wien – Konzerthaus, Musikverein, Zawinuls Jazzclub Birdland, Tokyo – Suntory Hall,  Bayreuth – Markgräfliches Opernhaus, London – Wigmore Hall, South Bank Center, München – Herkulessaal, Toronto – Centre for the Arts, Sidney….).

Das solistischen Repertoire des Künstlers zeigt seine Vorlieben für Romantik und Jazz: neben seinen persönlichen Ikonen Franz Schubert und Franz Liszt stehen als gleichwertige Säulen Dave Brubeck und Oscar Peterson. Die Arbeit mit Sängern und Chören, sowie Kammermusik in verschiedensten Formen ist für Eduard Kutrowatz seit Beginn seiner Karriere als Pianist wichtige Herausforderung und essentielles künstlerisches Ausdrucksbedürfnis. Zu seinen Partnern zählen u.a. die Sänger Adrian Eröd und Herbert Lippert, der Arnold Schoenberg Chor und der Wiener Kammerchor, die Instrumentalisten Roland Batik, Milan Turkovic, Wolfgang Schulz, die Komponisten Arvo Pärt, Ivan Eröd und – bis zu seinem Tod – Jenö Takács und der Kammerchor Novosibirsk („Markells Stimmen“). Seit einigen Jahren tritt er vermehrt als Komponist in Erscheinung.

Eduard Kutrowatz initiierte und leitete das Schubertfestival „Atzenbrugger Tänze“ auf Schloss Atzenbrugg sowie die Konzertreihe „Tanzmeister und Tastenzauber“ in Krems. Gemeinsam mit seinem Bruder Johannes ist er künstlerischer Leiter des Festivals „klangfruehling Burg Schlaining“, welches die beiden im Jahr 2001 gegründet haben. 2009 übernahmen die beiden die künstlerische Leitung des Internationalen Liszt Festivals in Raiding im Burgenland.