New CD: Liszt Oubliée

    Die neueste CD ist nun fertiggestellt, und kann ab sofort in unserem Shop bestellt werden.

    Christian Scholl, Violine
    Eduard Kutrowatz, Klavier

    Gäste:
    Ildiko Raimondi, Sopran
    Herbert Lippert, Tenor
    Peter Matic, Rezitation

    Das Programm:
    Franz Liszt
    3 Zigeuner – Paraphrase für Violine und Klavier (Original Liszt)
    Epithalam – Für Violine und Klavier (Original Liszt)
    Romance – Klavier Solo
    Romance oubliee – für Violine und Klavier
    Wartburglied – Für Singstimme (Tenor), Violine und Klavier (Original Liszt)
    Elegie – für Violine und Klavier (Original Liszt)
    Nachtmusik:
    Notturno No2 – Klavier Solo
    Schlaflos – Frage und Antwort
    Melodram (Konzept/Fassung für Violine, Sprecher und Klavier Eduard Kutrowatz, Text: Gerhard Altmann)
    Premiere Valse Oubliée – Für Violine und Klavier (Fassung: Jenö Hubay – gewidmet: Nathan Milstein)
    Consolation Nr. 3 – Fassung für Violine und Klavier von E. Kutrowatz
    3 Zigeuner – Fassung für Singstimmers (Sopran), Violine , Klavier (Bearbeitung: Liszt/Scholl/Kutrowatz)

    Die neue CD von Christian Scholl (Violine) und Eduard Kutrowatz (Klavier) widmet sich dem nachdenklichen und visionären Alterswerk von Franz Liszt.
    Der späte Liszt und der Spiegel des Vergessens: Unter dem Titel „Oubliée“ veröffentlichte der fast 70-jährige Franz Liszt eine Reihe von Werken – das französische „vergessen“, das er einer „Romance“ und mehreren „Valses“ beistellte, wurde ihm zur Formel für ein neues Sinnieren in seinen Kompositionen. Für einen ebenso melancholischen wie aufbrausenden Gestus; für eine Musik, die sich aus dem fragmentarischen, oft auch selbstironischen Erinnern an das – schon fast – Vergessene speist und diese spiegelnden Irrlichter in ein visionäres Alterswerk umsetzt.
    „Liszt Oubliée“ nennen Christian Scholl und Eduard Kutrowatz ihre neue gemeinsame CD und deuten seine Formel damit im Hinblick auf einen heute vielfach tatsächlich „vergessenen“ Aspekt im späten Schaffen Liszts: Die Werke für Violine und Klavier entstammen seinem letzten Lebensdrittel und zeichnen atmosphärisch nostalgische, formal aber klar in die Zukunft weisende Klangbilder.
    Ausgangs- und Endstück ist dabei sein bekanntestes Lied, „Die drei Zigeuner“, das sowohl als originale Paraphrase für Violine und Klavier wie auch in der von den beiden Künstlern neu gesetzten Version für Klavier, Geige und Gesang aufscheint. Der virtuose „Premiere valse oubliée“ und das ungleiche Schwesternpaar „Romance“ und „Romance oubliée“ wird um stimmungsvolle Stücke wie die „Elegie“ oder „Epithalam“, aber auch um das von Gerhard Altmann neu gedichtete Melodram „Schlaflos“ ergänzt. Ermöglicht wird diese Vielfalt nicht zuletzt durch hochkarätige Gäste: Mit dabei sind Ildiko Raimondi, Herbert Lippert und Peter Matic.