Grosses Medienecho im Februar und März 2016

In den ersten Monaten dieses Jahres gab es ein vielseitiges Programm bei zahlreichen Aktivitäten und ein damit verbundenes grosses Medienecho.

Falter

Franz Liszt, Superstar
Im elften Jahr seines Bestehens richtet das Liszt Festival Raiding den Fokus auf den Kosmopoliten Liszt
Neben dem Geburtshaus Franz Liszts im burgenländischen Raiding befindet sich ein Konzertsaal, dessen Akustik Musikerinnen und Publikum erfreut. Die Sopranistin Ildikó Raimondi wird diesen Raum am 18. März erfüllen, denn „Liszt. Oubliée“ steht auf dem Programm. Das französische „vergessen“ hat der Komponist einigen Werken für Klavier und Violine hinzugefügt, die er im letzten Lebensdrittel geschaffen hatte. …
16.03.2016, Der Falter 11,2016, Maria Motter
https://www.falter.at/archiv/FALTER_201603166AA0AB3030/franz-liszt-superstar

Ö1

Intermezzo – Künstlerinnen und Künstler im Gespräch
Eduard und Johannes Kutrowatz zu Gast bei Susanna Dal Monte
Die beiden österreichischen Pianisten Eduard und Johannes Kutrowatz sind nicht nur ein international tätiges Klavierduo, sie leiten seit 2009 auch das internationale Franz Liszt Festival im burgenländischen Raiding, dem Geburtsort des Komponisten. Durch ihr Zutun ist Raiding mehr als bloßer Festspielort geworden. Heute ist auch ein Forschungszentrum im Aufbau begriffen, denn Franz Liszt ist ein Komponist von dem es noch viel zu entdecken gibt. Susanna Dal Monte hat mit den Brüdern Eduard und Johannes Kutrowatz über Raiding, ihren Werdegang und ihre internationale Tätigkeit gesprochen.
Intermezzo

Kleine Zeitung

Interview: „Superstar Liszt“ Pianist und Co-Intendant Eduard Kutrowatz (52) über den Erfolgskurs des Festivals in Raiding. Eduard Kutrowatz im Gespräch mit Walther Neumann zum Lisztfestival in Raiding und dessen aktuellem Programm.
Kleine Zeitung, 15.03.2016
Kleine Zeitung

Oberösterreichische Nachrichten

Liederabend: Ildikó Raimondi, Eduard Kurowatz, LMS Wels, 10.3. Ausdrucksstarke Ildikó Raimondi
Bei den Welser Abonnementkonzerten gastierten Kammersängerin Ildikó Raimondi und Pianist Eduard Kutrowatz.
Der Reiz des kurzweiligen Programms bestand im Kontrast. … Eduard Kutrowatz erwies sich als solider Begleiter, … umso schöner bei Schubert und Liszt. (schach)
Oberösterreichische Nachrichten, 12.03.2016

APA

Der „vergessene“ Liszt in Raiding und auf CD – Klassiknews
… Das Spätwerk von Franz Liszt, insbesondere seine Kompositionen für Violine und Klavier, wird heute selten gespielt. Es ist fast eine Ironie des Schicksals, dass er selbst einige dieser Werke mit „oubliée“-„vergessen“ betitelte. Auf einer neuen CD beweisen Christian Scholl an der Geige und Eduard Kutrowatz am Klavier allerdings, dass Liszt zuletzt die „spiegelnden Irrlichter“ seines langen Schaffens in ein „visionäres Alterswerk“ umsetzte (Begleittext) und dabei die Gepflogenheiten der Romantik durchaus vergessen lässt. Neben dem feurig und präszise musizierenden Duo sind auch die Opernsänger Herbert Lippert und Ildiko Raimondi mit Gastauftritten dabei. Mit der Sopranistin stellen Scholl und Kutrowatz ihre CD am kommenden Freitag (18.3.) als Highlight des Liszt-Festivals Raiding vor. In dem Konzertsaal im burgenländischen Geburtsort des Komponisten wurde die CD auch eingespielt. …
Wien (APA) – APA0047 5 KI 0387 Fr, 11.Mär 2016 /8:30 

Bühne

Liszt – der große Unbekannte
EDUARD KUTROWATZ, der mit seinem Bruder Johannes das Liszt Festival in Raiding leitet, stellt im Bühne-Gespräch das Programm von 2016 vor.
Liszt Festival Raiding; 17.-20. März, www.lisztfestival.at
Peter Blaha, Bühne 2, 2016
Bühne 2_2016

Radio Klassik Stephansdom

Rubato Radio Klassik Stephansdom 18.02.2016
Ildiko Raimondi und Eduard Kutrowatz im Gespräch mit Christoph Wellner zu Cerhas 90. Geburtstag und u.a. auch zur Herausforderung „frische Musik“ zu realisieren.
Rubato Radio Klassik Stephansdom

Kronen Zeitung

Musikverein Graz 2016
Die Klassik-Diva von Nebenan
Mezzo Elisabeth Kulman begeisterte im Grazer Musikverein

Ihr Programm “frauen.leben.liebe” spürt den Facetten weiblicher Sehnsucht, weiblicher Liebe nach. Es ist kein bunter Abend, sondern eine klug zusammengestellte Liederfolge mit klarer Dramaturgie, von Eduard Kutrowatz kundig begleitet. …
Martin Gasser, Kronen Zeitung, 6. Februar 2016

Kleine Zeitung

Kontrastreiche Leidenschaft starker Frauen
Elisabeth Kulmans Hingabe an die Romantik

“frauen.leben.liebe”: Es war ein Programm im Stephaniensaal, das von Themen der Leidenschaft nur so strotzte. … Pianist Eduard Kutrowatz erwies sich erneut als aufmerksamer Begleiter, und speziell in der Zugabe – “Die drei Zigeuner” von Franz Liszt – bündelte das Duo sichtlich vergnügt seine Energien. Marie Huber, Kleine Zeitung, 6. Februar 2016

Der Opernfreund

Eine opernabstinente Bühnenpersönlichkeit!
… Elisabeth Kulman und ihr Klavierpartner Eduard Kutrowatz haben für Graz das Programm ihrer im Jahre 2014 am historischen Érard-Flügel in Wagners Villa Tribschen bei Luzern aufgenommenen CD mit drei großen Frauenzyklen (Schumanns “Frauenleben und -liebe”, Schumanns Lieder nach Gedichten der deutsch-russischen Namensvetterin Elisabeth Kulmann sowie Wagners Wesendonck-Lieder) mit dem Programm ihrer Liszt-CD des Jahres 2011 durchmischt, auch Schubert-Lieder wurden dazu genommen. So entstand ein buntes Kaleidoskop – die Zyklen wurden aufgebrochen, nur Teile wurden gesungen – und im 2. Teil wurden zusätzlich solistische Klavier-Miniaturen aus Schumanns Kinderszenen eingefügt, die Schumann in einem Brief an seinen Freund Carl Reinecke „Rückspiegelungen eines Älteren für Ältere“ bezeichnet hatte. … Das Programm beginnt mit dem verbitterten Ausbruch „Vergiftet sind meine Lieder“ (Franz Liszt/Heinrich Heine) und spannt den Bogen über alle Facetten der Liebe und Verzweiflung bis zum verklärt-friedlichen Ausklang in der Mondnacht (Robert Schumann/Joseph von Eichendorff). Das Programm ist charakterisiert durch ungewohnte Gegenüberstellungen – man hörte so Altgewohntes völlig neu. … Der Zugabenteil war ein Kabinettstück der Bühnenkunst: Zuerst trat nur der Pianist auf die Bühne und begann mit dem (14 Takte langem!) Vorspiel – erst dann trat die Kulman dazu und gestaltete Liszts Die drei Zigeuner mit dem reichen Schatz all ihrer darstellerischen und stimmlichen Mittel. …  Graz kann sich schon jetzt auf den Juli freuen: da wird die Kulman (wieder mit Eduard Kutrowatz am Flügel, aber auch mit den „Wiener Theatermusikern“) das Konzertpodium der Styriarte zur Opernbühne werden lassen. Unter dem Titel „La femme, c’est moi“ ist angekündigt: Musik von Saint-Saëns (Mon cœur s’ouvre à ta voix), Bizet (Habanera), Weill (Ballade von der Seeräuber-Jenny), Hollaender (Raus mit den Männern aus dem Reichstag), Porter (I hate men) u. v. a. …
Hermann Becke, deropernfreund.de, 5. Februar 2016